Über Mich

Portrait Dr. Philip Crepaz

Mein Interesse an der Psychiatrie entspringt einem tiefen Mitgefühl und Verständnis für Menschen auf einem Heilungsweg. Niemand sollte ein leidvolles Leben führen müssen. Zentrale Motivation meiner Arbeit ist es, meinen Patientinnen möglichst direkte und praktische Wege aufzuzeigen, wie sie schwierige Lebenssituationen meistern und mehr Glück und Freude im Leben erreichen können.

Mein persönlicher und beruflicher Weg ist beseelt von der Suche nach “dem, was wirklich funktioniert”. Diese Suche hat mir einen reichen Schatz an Methoden aus sehr unterschiedlichen Welten beschert: von der klinischen Psychiatrie, über moderne Verhaltenstherapie bis zu Techniken aus östlicher Meditation und Yoga. Sie alle eint, dass sie hochwirksam direkte Erfahrungen vermitteln und als Tools für den Alltag unmittelbar Erleichterung verschaffen.

Schon früh in meiner Jugend entwickelte sich, durch eigene einschneidende Erfahrungen, ein großes Interesse für menschliches Verhalten und Denken, die Entstehung von psychischen Problemen und die Möglichkeiten, diese zu heilen. Die Suche nach Antworten führte mich fast gleichzeitig auf zwei sehr unterschiedliche Pfade, die sich seither zu meinem Lebensweg verbinden: den Weg der westlichen Wissenschaft und Therapie und den östlichen Weg der Meditation und Selbstergründung. Ich erlebe diese Wege nicht als Gegensätze, sondern als sich ergänzende Teile eines ganzheitlichen Menschenverständnisses und Heilungsansatzes.

Motiviert durch meine eigene Suche nach Antworten, wechselte ich nach meiner Promotion zum Doktor der Medizin in den Zweig der Psychiatrie. Die Ausbildung zum Psychiater bereicherte mich durch fundiertes Wissen, praktische Erfahrungen mit zahlreichen neuen Methoden und ein persönliches Wachstum durch viele Jahre der Eigentherapie (gehört zur Ausbildung).

Mit Abschluss meiner Facharztausbildung durfte ich als leitender Oberarzt eine Station für Suchterkrankungen übernehmen, in der ich bis heute tätig bin. In dieser Funktion und auch schon während meiner Ausbildungszeit setzte ich mich sowohl theoretisch als auch praktisch nochmals über lange Zeit mit dem Thema Sucht auseinander. Dadurch konnte ich diesen faszinierenden und zerstörerischen Mechanismus nicht nur besser verstehen lernen, sondern habe auch einen reichen Schatz an neuen Techniken kennengelernt, die nun fester Bestandteil meiner Arbeit sind. Diese Erfahrungen möchte ich nutzen, um Menschen mit ähnlichen Problemen einen Ausweg aus oft schwierigen Lebenssituationen zu zeigen und sie auf diesem holprigen Weg zu begleiten.

Neben der Suchtthematik gehören vorwiegend jene Themen zu meinen Spezialgebieten, bei denen ich auch aus meinen eigenen Erfahrungen schöpfen kann: Angststörungen und deren Bewältigung gehören heute ebenso zu meinen Schwerpunkten wie affektive Störungen.

Hilfe ist möglich. Es gibt auch aus den schwierigsten Lebenslagen einen gangbaren Weg zu mehr Glück, Freude, Freiheit und Liebe. Auf diesem Weg möchte ich meine Patientinnen begleiten.

Mögen alle Wesen glücklich und frei von Leid sein.